Erwartungsmanagement: 3 goldene Regeln, wenn Sie Ihre PR selbst erledigen!

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Reichweite! Das ist dieses magische Wort, das uns für die Selbst-Akquise immer um die Ohren fliegt. Warum Sie das brauchen? Achtung, hier kommt des Dramas zweiter Teil: Sichtbarkeit!

Sichtbarkeit, das haben Sie gewiss mitbekommen oder können es sich denken: So werden Ihre Kunden in spe auf Sie aufmerksam. Weil Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Weil Sie ein Problem auf eine ganz raffinierte Art besonders gut lösen. Weil Sie einfach fantastisch sind.

Selbstverständlich sind Sie das. Das sollen einfach alle wissen. Deswegen, nichts wie auf in die Medien! Dazu zwei Dinge:

1. Medium ist nicht gleich Medium! Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Fernsehen, Radio, Zeitungen, Online-Medien und weiteren. Finden Sie im ersten Schritt heraus, was Sie sich von medialer Aufmerksamkeit konkret versprechen. Und dann, wo Sie eigentlich hin möchten.

2. Journalisten sind ein besonderes Völkchen Mensch und nicht besonders empfänglich für E-Mails, Anrufe oder Pressemitteilungen, deren Hauptbotschaft ist “Ich bin toll, schreibt über mich”.

Klingt brutal? Ich weiß. Und, wenn ich Sie vor den Kopf stoße, tut mir das aufrichtig Leid! Ich weiß allerdings, wovon ich spreche. Gut für Sie, dass ich mein Wissen mit Ihnen teilen möchte! Wenn Sie akut Tipps für eine Pressemitteilung brauchen, schauen Sie doch einmal in diesen Beitrag.

Bevor es allerdings an die Pressemitteilung geht, gebe ich Ihnen meine 3 goldenen Regeln für Ihr Erwartungsmanagement für Do it yourself-Pressearbeit.

1. Vergleichen Sie sich nicht!

“Das Unternehmen vom Stammtisch letzte Woche hat in der ersten Woche 10.000 Follower gehabt, das will ich auch!” Nicht so schnell. Beachten Sie: Was genau stellt dieses Unternehmen her? Wer ist die Zielgruppe und auf welchem Medium sind sie unterwegs? Vergleichen Sie bitte nicht Äpfel mit Birnen! Sie sind Ihr Unternehmen - Sie wollen an Ihre Zielgruppe. Finden Sie Ihren eigenen Weg zu Ihrem Erfolg. Das klingt sehr nach einem Kühlschrank-Spruch, ich weiß. Erfolg lässt sich nunmal nicht völlig planen. Ein bisschen Glück gehört auch dazu. Geben Sie Ihr bestes - mehr können Sie sowieso nicht tun.

2. Finden Sie die richtige Story!

“Können Sie uns nicht einfach in die Medien bringen? Und posten Sie mal etwas, das viral gehen soll!” Wie oft habe ich diesen Satz schon von KlientInnen gehört?! Etwas Erklärung: Jemanden in “die Medien” zu bringen - nicht so einfach! Zunächst müssen Sie definieren: In welche Medien wollen Sie überhaupt!

  • Schritt: Rundfunk? Fachzeitungen? Magazine? Oder etwas ganz anderes? Nicht jedes Medium ist geeignet für Ihre Geschichte.
  • Schritt: Finden Sie eine Story, die zu diesem Medium passt. Diese sollte für die Zielgruppe relevant sein (nicht für den Herausgeber!) und Ihr Unternehmen ins rechte Licht rücken.

3. PR braucht einen langen Atem - bleiben Sie dran!

“Und wenn Sie uns in die Medien gebracht haben, dann posten Sie mal etwas, das viral gehen soll!” Wissen Sie, das tolle daran, wenn etwas “viral geht” ist ja der Überraschungseffekt. Es hat also in der Regel niemand damit gerechnet, dass ein Post die große Runde durch das Internet dreht. PR dagegen sollte mit Strategie erfolgen - und das ist nicht selten der mühsame Weg. Mein Tipp: Wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt, verzweifeln Sie nicht! Bleiben Sie dran, versuchen Sie es später noch einmal. Eine Erwähnung in der Presse ist oft von mehr als einem Faktor abhängig, das muss gar nicht an Ihrer Pressemitteilung liegen.

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